Kommunalwahlprogramm für den Kreistag Stade

Du bist grüner als gedacht?!

Grün ist Vielfalt, Tatkraft und Kompetenz im und für den Landkreis Stade Ob Privatperson, Unternehmen oder Politik und Verwaltung, ob jung oder betagt, die „grüne Revolution“ hat längst begonnen. Und dieses zunehmende Umdenken ist ein Erfolg für alle Bürger*innen. Wohl gerade noch rechtzeitig, um die gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen und Wohlstand zu sichern. Grüne Kernkompetenzen stehen dabei nicht im Widerspruch zur Verantwortung für die gemeinsame positive Weiterentwicklung von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Faktoren – ganz im Gegenteil.

Neue Ansätze, frisches Denken sind jetzt gefragt. Mit weniger Bürokratie und mehr Fortschritt, genau so wird es uns allen wieder Spaß bringen, die teilweise unabsehbaren Herausforderungen anzugehen. Gerecht auf alle Schultern verteilt, werden auch Alle profitieren. Ja, es erfordert Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen. Und ja, Fleiß und Innovation werden sich weiterhin auszahlen.

Wo „Grün“ drauf steht ist bunte Kompetenz zu finden. Transparenz, Bürgernähe sowie ein chancengleiches Zusammenleben ist Basis für politisches Wirken. Die stete Weiterentwicklung des „Originals“ brachte Farbe ins Spiel. Die Grundsätze grüner Politik stets im Sinn, zunächst belächelt, teilen mittlerweile so viele Menschen diese “fixen“ Ideen. Dieses Vertrauen ehrt und ist zugleich verantwortungsvoller Auftrag. Wer, wenn nicht wir, kann es wirklich ehrlich meinen?

Bist Du grüner, als Du denkst? Oder sind wir einfach näher bei Dir? Lese die kurz skizzierten Grünen Wahlziele für den Landkreis Stade und entscheide selbst. Eine ausführliche Erläuterung zu den Punkten kannst Du online über den QR-Code auf der letzten Seite unkompliziert abrufen.
#mit Dir wird’s WIR

Unser Programm

Unser Kreisprogramm in Kurzform komprimiert zu 16 Themen, die Sie hier nachlesen können.

Ohne Erneuerbare Energien kein Klimaschutz:

Das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 soll fest für den Landkreis Stade verankert werden. Das bedeutet nicht nur vorrangigen Ausbau der Erneuerbaren Energien, sondern auch Klimavorbehalt für alle Entscheidungen und Maßnahmen der Kreisverwaltung.

Ohne Gesamtkonzept keine Mobilitätswende:

Ein kreisweites Verkehrskonzept muss auch die Belange des nicht autogebundenen Verkehrs berücksichtigen – Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und des Radwegenetzes, Förderung von Bürgerbussen und Carsharing. Statt A 20 Ausbau der Fährverbindungen und des Schienennetzes.

Ohne Naturschutz kein Landschafts- und Artenschutz:

Die herausragenden landschaftlichen Besonderheiten unserer Region sowie der Elbe und den Nebenflüssen sind unersetzlich für den Erhalt der dort lebenden Arten. Sie langfristig zu sichern und wieder miteinander zu vernetzen ist eine grundlegende Aufgabe für den Erhalt der Artenvielfalt. Ein drastischer Rückgang der Fischbestände und das Verschlickungsproblem der Nebenflüsse erfordert einen Rückbau der letzten Elbvertiefung.

Ohne Ökologie keine zukunftsfähige Landwirtschaft:

Die Landwirtschaft spielt im Landkreis Stade eine sehr große Rolle, insbesondere auch der regionaltypische Obstanbau. Wir setzen uns für eine ökologische Landwirtschaft, eine regionale Produktvermarktung und Familienbetriebe anstelle industrieller Massenproduktion ein. Artgerechte Tierhaltung muss oberstes Gebot sein.

Ohne soziale Gerechtigkeit kein Gemeinwohl:

Unser Ziel ist ein Höchstmaß an sozialer Gerechtigkeit. Wir stehen für die Teilhabe aller an der Gesellschaft. Niemand darf aufgrund von Alter, Herkunft, wirtschaftlicher Stellung oder eines Handicaps benachteiligt werden. Unser Ziel ist die Integration aller. Wohnraum muss bezahlbar sein, es gibt gute Konzepte, um dies auch für Geringverdienende zu sichern.

Ohne Elbe-Kliniken keine Gesundheitsvorsorge:

Wir stehen zu den Elbe-Kliniken in öffentliche Hand. Eine qualitativ gute, wohnortnahe Gesundheitsversorgung ist unverzichtbar. Ein zentrales Ziel ist die Rückkehr in den TVÖD für alle Mitarbeiter:innen in den Elbe Klinken.

Ohne Menschenrechte keine Menschenwürde:

Die Menschenwürde ist unantastbar, die Menschenrechte, wie, das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit und das Asylrecht müssen umgesetzt werden.

Keine Verwaltung ohne Nachhaltigkeit:

Wir wollen eine moderne Verwaltung. Bei Planung, Auftragsvergabe und in der Ausführung der internen Verwaltungsabläufe müssen ökologische, soziale und ökonomische Aspekte inkl. Folgekosten beachtet werden.

Ohne Bürger:innen keine Kommune:

Wir wollen mehr Demokratie ermöglichen und setzen uns für mehr Beteiligung der Bürger:innen an Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen ein. Mehr Transparenz, mehr Beteiligung für mehr Demokratie.

Ohne regionale Entwicklung kein Tourismus:

Der Landkreis hat touristisch viel zu bieten und in allen Regionen besonderes Erholungspotenzial. Die gemeinsame für Reisende leicht zugängliche Vermarktung für alle Orte ist wichtig, ebenso wie die Förderung eines sanften Tourismus und attraktive Radfahrkonzepte. Das angestrebte „Welterbe Altes Land“ ist wichtig zum Schutz dieser besonderen Landschaft.

Ohne Chancengleichheit keine Gerechtigkeit:

Wir stehen für ein geschlechtergerechtes Miteinander in Gesellschaft und Politik, für die Sicherheit und Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen sowie von Menschen mit Behinderungen. Familien brauchen mehr gesellschaftliche Unterstützung.

Ohne (Aus)Bildung keine Fachkräfte:

Gute Bildung von Anfang an für alle. Kitas und Schulen müssen qualitativ dieser Aufgabe gerecht werden können. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedeutet allerorts längere Betreuungszeiten in Kitas und den Ausbau von Hortplätzen. Ein gutes Übergangsmanagement Schule-Beruf ist die Antwort auf den Fachkräftemangel, deshalb wollen wir das Bildungsbüro personell stärken

Ohne Beteiligung keine Jugendarbeit:

Qualität und Quantität der Jugendarbeit dürfen nicht abhängig vom Wohnort sein. Wir stehen für die weitere Verbesserung der Angebote. Wir setzen uns für Jugendliche in Ehrenamt und Freiwilligendiensten ein. Jugendliche müssen in die Entscheidungen, die ihre Lebenswelt betreffen, einbezogen werden.

Ohne Moos nichts los:

Wir treten ein für den sorgsamen Umgang mit Steuergeldern – statt Millionen Euro für eine dritte Autobahnabfahrt in Buxtehude lieber mehr Geld für soziale Projekte, die Kultur oder die Unterstützung finanzschwacher Gemeinden bei besonderen Projekten.

Ohne Kultur keine Lebensqualität:

Gerade in der Pandemie ist allen bewusst geworden, wie wichtig das kulturelle Leben in seiner ganzen Bandbreite für uns ist. Ein umfangreiches und vielfältiges Kulturangebot ist zudem ein wesentlicher Standortfaktor auch für die wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb wollen wir eine gut ausgestattete Kulturförderung auch für nicht öffentliche, ehrenamtlich geführte Projekte mit besonderer Strahlkraft.

Ohne Unterstützung kein regionales Wirtschaften:

Wirtschaft und Handel in der Region leben von gezielter Unterstützung z.B. durch gute Beratung über Förderprogramme. Landkreisweite Netzwerke und Kooperationen fördern ist das A und O.Insbesondere die Gemeinwohlökonomie muss besser gestärkt werden.

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Mit konsequenter Vorsorge Mensch und Umwelt vor der Klimakrise schützen

Eine zentrale Herausforderung in der Klimapolitik ist der Schutz der Bevölkerung vor den Folgen der Klimakrise. In den nächsten Jahren braucht es massive Investitionen in den Klimaschutz, aber eben auch in den Klimafolgenschutz. Wie das gelingen kann, haben Robert Habeck, Toni Hofreiter und Oliver Krischer heute in einem Plan vorgestellt.

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Die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz macht deutlich, dass wir die Menschen und unsere Städte, Dörfer und Infrastrukturen vor Extremwettern besser schützen müssen. Annalena Baerbock und Dr. Irene Mihalic ziehen erste Lehren aus der Hochwasserkatastrophe und zeigen auf, wie Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zukunftsfähig und krisenfest gestaltet werden können.