Blühendes und mehr

Unsere öffentlichen und privaten Grünflächen haben eine hohe Bedeutung für unsere heimischen Arten und für ein günstiges Klima. Sie sollen naturnah gestaltet werden und dem Natur- und Artenschutz dienen. Wir setzen uns daher ein

  • für ihre Bepflanzung mit einheimischen Stauden, Sträuchern und Gehölzen, auch Streuobst
  • für Arten- und strukturreiche Blühwiesen mit heimischen Wildpflanzenarten
  • für die Bepflanzung von Wegrainen mit feldheckentypischen Gehölzen und/oder die Einsaat von mehrjährigen Blühpflanzen
  • für das Begrünen nicht bebauter Flächen (Vorgabe der Niedersächsischen Bauordnung)
  • für die naturnahe Pflege öffentlicher Grünflächen im Sinne eines ökologischen Grünflächenmanagments mit Verzicht auf Pestizide und Düngung
  • für eine Förderung der naturfreundlichen Umgestaltung privater Gärten
  • für eine Durchsetzung des niedersächsischen Verbotes von Schottergärten. Für alle ohne „grünen Daumen“: einfach mal Gras drüber wachsen lassen! (Zit. Nieders.Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz: Insektenvielfalt in NDS und was wir dafür tun können).

Unsere Dörfer, unsere Landschaft ohne Bäume – unvorstellbar. Sie produzieren lebensnotwendigen Sauerstoff, dienen der Klimaverbesserung, filtern Staub und Schadstoffe, sorgen für Luftbefeuchtung. Sie bieten Lebensraum für unterschiedlichste Lebewesen, beleben und prägen Orte und Landschaft, spenden Schatten und dämmen Lärm. Zum Erhalt der Bäume bedarf es daher besonderen Schutzes. Wie der sicherzustellen ist, sollen unsere Kommunen in Baumschutzsatzungen im Konsens festgelegen.

Treten wir dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ bei, dem inzwischen mehr als 270 Städte, Gemeinden und Landkreise angehören. Sie haben in zahlreichen Projektbeispielen anschaulich illustriert, wie Natur- und Umweltschutz vor Ort gelingen kann.

Kommunen für biologische Vielfalt