Bundestagswahl 2021

Auch in Kehdingen wurde mehrheitlich für den SPD-Kandidaten Daniel Schneider gestimmt, sodaß Enak Ferlemann (CDU) sein Direktmandat verloren hat. Glückwunsch dazu!
Vor allem aber gratulieren wir unserem Direktkandidaten Stefan Wenzel, der über die Landesliste in den Bundestag eingezogen ist und unsere Themen, u.a. keine Autobahn A20, kein neuer Elbtunnel, Ertüchtigung der Elbfähren u.v.a. mit nach Berlin trägt.
Das wird auch viele Menschen hier in Kehdingen freuen. Dafür sprechen folgende Grünen-Wahlergebnisse in Drochtersen:
Erststimmen für Stefan Wenzel: 517 oder 8,06%, eine Steigerung gegenüber 2017 um 86,64%
Zweitstimmen 587 oder 9,15%, eine Steigerung um 71,13%
Unsere Ergebnisse in Nordkehdingen
Erststimmen für Stefan Wenzel: 369 oder 8,5%, eine Steigerung um 200% gegenüber 2017
Zweitstimmen 400 oder 9,2%, eine Steigerung um 145,40%

Stefan Wenzel

Stefan Wenzel zieht für unseren Wahlkreis in den Bundestag ein

Zum Ausgang der Bundestagswahl erklärt Stefan Wenzel, Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis Cuxhaven-Stade II:

Mein Dank gilt den Wählerinnen und Wählern, die den Grünen und mir mit ihrer Stimme das Vertrauen ausgesprochen haben. Der Stimmenzuwachs in der Region ist sehr erfreulich, wobei es noch Entwicklungspotenzial gibt. Die  Erststimmen für die Grünen konnten von 8.491 auf 15.388 gesteigert und die Zweitstimmen von 9.709 auf 17.553. Bundesweit liegen wir bei 14,8 Prozent und sind somit damit klar die drittstärkste Kraft im Bundestag.

Sechzehn grüne Direktmandate sind sehr beachtlich, ebenso das Ergebnis der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin und die Wahl der grünen Oberbürgermeisterin in Lüneburg. Mein Dank gilt allen Mitgliedern, die einen kraftvollen, mutigen und kreativen Wahlkampf gemacht haben, allen voran Annalena Baerbock und Robert Habeck an der Spitze, im Landesverband, in den Kreisverbänden Cuxhaven und Stade und in den Ortsverbänden.
Besonders freuen mich die deutliche Stärkung der Ortsverbände, die Neugründungen und die starke Ergebnisse in den Räten.

Zur Regierungsbildung werden die Grünen gebraucht. Ich wünsche mir eine Regierung, die sich entschlossen für den Klimaschutz und für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzt. Die Chancen der Energiewende müssen genutzt werden, um sichere und gute Arbeitsplätze zu schaffen. Ich danke den Mitbewerbern für einen fairen Wahlkampf und gratuliere Daniel Schneider herzlich. Wo immer möglich und nötig, sollten jetzt die künftigen Abgeordneten im Bundestag zum Wohle der Region an einem Strang ziehen. Dafür biete ich ausdrücklich Daniel Schneider und Enak Ferlemann meine Zusammenarbeit an.

Mit Freude und großem Elan werde ich die Arbeit im Bundestag und im Wahlkreis angehen. Für Natur und Umwelt, Klima- und Küstenschutz, gegen die Elbvertiefung und gegen die A 20, für sichere Arbeitsplätze und ökologisches Wirtschaften, für umweltfreundliche Mobilität, für Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit, für gute Bildung und Ausbildung, für Solidarität und ein selbstbestimmtes Leben.

Eine Erkenntnis dieses Wahlkampfes ist es, dass weit über die grünen Stimmanteile bei der Wahl hinaus unsere Ansätze und unsere Ideen auf positive Resonanz stoßen. Die BürgerInnen suchen Transparenz, Gespräch und Beteiligung, um die Herausforderungen zum Wohle unserer Kinder und Enkel gemeinsam zu bewältigen.

Ich werde alles daran setzen, um auch im Elbe-Weser-Dreieck Wahlergebnisse wie in den größeren Städten zu erzielen. Robert Habecks persönlicher Erfolg im Nordosten zeigt, was heute möglich ist. Dafür werde ich den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort intensivieren. Die Gestaltung einer guten Zukunft erfordert gesellschaftlichen Zusammenhalt. Erfolg beim Klimaschutz braucht möglichst breite Mehrheiten, sowohl vor Ort in den Gemeinden als auch national und international im globalen Kampf gegen den Klimawandel.

Für den Wahlkreis 30 Stade I – Rotenburg II  kandidierte

Claas Goldenstein

 
 
Grüne Bundestag News
  • Fischsterben in der Oder

    Entlang der Oder ist aktuell ein massives Fischsterben zu beobachten. Ausmaß und Ursache sind noch nicht bekannt. Ziel der Ermittlungen ist es, die Schadstoffe, die zur Vergiftung des Wassers und der Fische geführt haben, schnellstmöglich zu identifizieren.

  • Warum die Gasumlage nötig ist

    Russland hat die Gasliefermenge in den letzten Monaten stark reduziert und damit enorme Preissteigerungen auf dem Gasmarkt ausgelöst. Damit die Gasversorgung nicht gefährdet wird und die Kosten der Gasbeschaffung nicht nur von wenigen Kund*innen geschultert werden müssen, tritt ab dem 1. Oktober 2022 die Gasumlage in Kraft. Mit ihr werden Mehrkosten solidarisch finanziert.

  • Konzept für Anschlusslösung zum 9-Euro-Ticket

    Nachdem das 9-Euro-Ticket ein großer Erfolg war, muss jetzt die Nachfolge geklärt werden. Ein konkreter Konzeptvorschlag aus unseren Reihen liegt nun auf dem Tisch.

  • Klimavorsorge gegen Hitze und Trockenheit

    Historische Extremhitze hat schwere Folgen in Deutschland und Europa. Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius haben bereits in einigen Ländern Waldbrände ausgelöst, vielerorts führen sie zu Dürre, Ernteausfällen und Wasserknappheit. Auch wenn nicht jedes Extremwetter auf die Klimakrise zurückzuführen ist, müssen wir uns in vielen Bereichen besser an ihre Folgen anpassen.

  • Whistleblowerschutz auf den Weg gebracht

    Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf für ein Hinweisgeberschutzgesetz verabschiedet. Damit macht sich die Ampelkoalition daran, die EU-Whistleblower-Richtlinie rechtssicher und praktikabel umzusetzen.

  • Bundesförderung für effiziente Gebäude wird neu ausgerichtet

    Der Gebäudebereich hat 2021 sein Klimaschutzziel wieder deutlich verfehlt und 115 Millionen Tonnen CO2 emittiert. Um dem entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung ein Sofortprogramm Gebäude aufgelegt.